1956

Im Jahr 1956 gründete Herr Adolf Junker in Obergimpern, dem heutigen Ortsteil von Bad Rappenau, in einem Raum von 20 m² die Einzelfirma Junker-Filter.

Kenntnisse über Filtration waren nicht vorhanden. Lernen in der Literatur war nicht möglich, da es keine Unterlagen gab. Fachwissen in Schulbildung gab es nicht.

Als Einmann-Betrieb - mit einer geliehenen Nähmaschine mit Fußbetrieb - wurden die ersten Filterteile hergestellt.

Unbeugsame Willenskraft, Ideenreichtum und Einsatz rund um die Uhr waren notwendig, um das Überleben der Firma zu sichern.

1960 - 1968

In den 60er Jahren war Filtration ein notwendiges Übel, obwohl Zementwerke als "Dreckschleudern" galten, die eine große Menge an Staub und Abgasen in die Umwelt leiteten.

Mit den Zielmärkten Zement- und Gips herstellende Industrie nahm Junker-Filter seinen Anfang als Lieferant von Filterschläuchen.

Mitte der 60er Jahre war die Betriebsfläche auf 80m² gewachsen und man beschäftigte 5 Mitarbeiter.

1969 - 1976

Starkes Wirtschaftswachstum seit dem Zweiten Weltkrieg und gestiegenes Umweltbewusstsein in der ersten Hälfte der 1970er Jahre ließen die Firma Junker-Filter kontinuierliches Wachstum verzeichnen.

Die Betriebsfläche wurde zu klein und man erwarb ein Baugrundstück von 5.214 m² im badischen Sinsheim.

Im Jahr 1971 siedelte man in die neu errichtete Fertigungsstätte um. Bereits 1976 erfolgte ein weiterer Ausbau, die Betriebsfläche betrug zum Ende des Jahres ca. 893 m² und man zählte 20 Mitarbeiter.

1984 - 1987

In den 80er Jahren setzte sich das Wachstum der Firma Junker-Filter fort. Investitionen für die Bebauung von insgesamt 1.820 m² wurden getätigt, mit dem Ziel nach dem Vorhaben bis Ende 1987 42 Dauerarbeitsplätze zu schaffen.

1984/1985

In den geburtenstarken Jahrgängen 1984/1985 begann man sich der Ausbildung von Jugendlichen anzunehmen.
Mit den Jahren wurde Junker-Filter zum anerkannten Ausbildungsbetrieb der IHK und noch heute liegt der Anteil der Auszubildenden zwischen 8-10 % der gesamt Beschäftigtenzahl.

1985

Seit 1985 ist das Unternehmen in der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Adsorptionstechnik tätig.

Eine Neuentwicklung für die Automobilindustrie zur Reinhaltung von pneumatischen Versorgungsleitungen und Bremssystemen für LKW und später PKW brachte in den Folgejahren Zuwachsraten von > 20% pro Jahr.

1988 - 1989

Während der Planungsphase für die nächste Ausbaustufe verstirbt unerwartet der Firmengründer Adolf Junker und sein Sohn Jürgen Junker übernimmt die komplette Verantwortung für das Unternehmen.

Es erfolgt der Erwerb entsprechender angrenzender Baugrundstücke und die Erweiterung der Produktionshallen auf 4.493 m².

90er Jahre

Das Kerngeschäft bei textilen Filtersystemen als Komponentenhersteller am Produktionsstandort Sinsheim wurde kontinuierlich ausgebaut durch Einsatz modernster Anlagen, wie Lasercutter, Tubinglines etc.

1996

Die Verwaltungsgebäude werden ausgebaut:

2004

Junker-Filter startet eine verstärkte Forschungsinitiative und erweitert den F&E Bereich u.a. durch die Zusammenarbeit mit technischen Hochschulen. Die eigene und im "Clusterverbund" intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit resultierte in:

  • verfahrenstechnischer Weiterentwicklung bestehender Produktketten
  • verbesserten textilen Filtermedien für die Staubabscheidung und die Fest-Flüssig-Trennung
  • strategischem Ausbau neuer Geschäftsfelder, hier zu nennen das eigen entwickelte patentierte BEGA Verfahren (Biologisch-Elektrischer-Geruchs-Abscheider)
  • Mitgliedschaft in diversen Verbandsstrukturen

2006

Entscheid für einen hauseigenen Maschinenbau, primär mit dem Ziel die Linienausrichtungen und Installation für den Eigenbedarf selbst zu planen, zu bauen und in Betrieb zu nehmen.

Ein solider hausinterner Maschinenbau entstand und die Maschinenkonzepte von Junker-Filter werden nun auch an Kooperationspartner oder Interessenten angeboten und verkauft.

Mai 2007

Ein weiterer Schritt in Richtung Diversifizierung und strategischem Ausbau neuer Geschäftsfelder erfolgte durch die mehrheitliche Übernahme der CASAPROTECT Wassertechnik GmbH im Mai 2007, welche zwischenzeitlich zu 100% in die Unternehmensgruppe integriert ist.

 

 

2007 - 2008

Verstärkte Kooperation mit weltweit tätigen OEM’s führte zu einem Wachstum des Exportgeschäftes. Durch internationale Messeauftritte und Erhöhung der internationalen Marktpräsenz wird die Globalisierung des Unternehmens weiter vorangetrieben.

Anfang 2008 erfolgte der Gesellschafterbeschluss den Standort Sinsheim weiter auszubauen, um die Räumlichkeiten für weitere Expansion zu schaffen.

Der Bau neuer Produktionshallen erfolgt in Verbindung mit einem modernen Energieverbundsystem bei Verzicht auf fossile Energieträger.

2009

Am 29.01.2009 erhält Junker-Filter das Zertifikat ISO 9001 : 2008 für die erfolgreiche Einführung und Anwendung des Qualitätsmanagementsystems für den Geltungsbereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Industriefiltern.

Mai 2009

Als Unternehmensgruppe der Umwelttechnik stellt sich Junker-Filter der Verantwortung für den Klimaschutz und nachfolgenden Generationen.

Im Mai 2009 beginnen die Bauarbeiten eines vollkommen neuen innovativen Energieverbundsystems, mit

  • Geothermie
  • Photovoltaik
  • Wärmerückgewinnung
  • Wärmedämmmaßnahmen
Durch kompletten Verzicht auf fossile Energieträger leistet das alternative Energieverbundsystem einen positiven Beitrag zur Reduzierung von CO2-Ausstoß, wodurch die Nachhaltigkeit der Baumaßnahmen mehr als gewährleistet ist.

Mai 2010

Da die Kapazität der vorhanden Räumlichkeiten für die Produktion, Logistik und Lagerhaltung erschöpft sind und keinerlei Expansionsmöglichkeiten mehr bestehen, beginnen im Mai 2010 die Bauarbeiten zur Erweiterung der Gebäudekonzeption. Es entstehen

  • eine Produktionshalle mit einer Gesamtfläche von 1.450 m²
  • eine Lagerhalle mit einer Gesamtfläche von 1.200 m²
Beide Hallen sind so konzipiert, dass Sie als Produktionshallen Verwendung finden können.


2011

In der Kategorie Einsatz erneuerbarer Energien gewinnt Junker-Filter mit dem Projekt "Autarkheit von fossilen Energieträgern Öl, Gas, Kohle; Beitrag zu der CO2-Reduzierung und dem Klimawandel".

 

Februar 2012

Erstmalig nach der erfolgreichen Einführung des Qualitätsmanagementsystems im Jahr 2009 und der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 : 2008, stand nun im Februar 2012, das erste Vollaudit zur Rezertifizerung durch die TÜV Süd Management Service GmbH an.

In einem 4-tägigen Audit konnte Junker-Filter erneut unter Beweis stellen, dass das QM System nach den Richtlinien des DIN EN ISO 9001:2000 im Gesamtunternehmen verinnerlicht wurde und seit Jahren gelebt wird.

2014

Erneut wurde die Junker-Filter GmbH im November 2014 für die Verwendung eines Qualitätmanagements im Bereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Industriefiltern mit dem DIN EN ISO 9001:2008 Zertifikat von der TÜV Süd Management Service GmbH ausgezeichnet.

 

Zudem schließt Junker-Filter Langzeitverträge mit namhaften Kfz-Herstellern ab.

 

Juli 2015

Junker-Filter überzeugt die Jury mit dem innovativen Zero-Design für Filterschläuche und -taschen.
Mit der Einreichung des Zero-Designs gelingt es dem Unternehmen den 1. Platz in der Kategorie „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ beim Umwelttechnikpreis 2015 zu gewinnen.